Meditationen

28/07/2010

EUR 8,95
Meditationen

2 Comments for this entry

  • avatar Anonymous sagt:

    Meditationen
    Das philosophische Hauptwerk Descartes datiert auf 1641: Meditationes de Prima Philosophia (Meditationen über die erste Philosophie) gleichzeitig mit diesem Werk publizierte er sechs Gruppen von Einwänden – darunter die von Hobbes – die er aber für das Verständnis der M. nicht für wichtig hielt.

    Die in ihrem Stil fast dramatische Darstellung beschäftigt sich mit diversen philosophischen und theologischen Grundfragen: “Bin ich?”, “Was bin ich?”, “Gibt es Gott?” und vielen anderen mehr.

    Am Anfang der Argumentation steht bei Descartes der methodische Zweifel. “Was kann ich wissen?” Er nimmt sich vor, das gesammte Fundament seines bisherigen Wissens umzuwerfen, um auszutesten, ob es die Möglichkeit sicherer Erkenntnis gibt. Im Laufe dieses Gedankengangs kommt D. zu der Erkenntnis, dass es sicher ist, DASS er ist. Denn: Er kann an seiner Existenz nicht zweifeln, ohne dass er gerade durch diesen Zweifel merkt, dass er existiert. Und diese Eigenschaft, das Denken, macht denn nach D. auch den einzigen sicherern Charakter seines Wesens aus: Er ist wesentlich ein denkendes Wesen.

    Das Buch ist sehr gut zu lesen, und sicherlich einer der wichtigsten Texte der Philosophie überhaupt. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
    Rating: 5 / 5

  • Meditationen
    Nicht ohne Grund wird Descartes der Vater der neuzeitlichen Philosophie genannt. Descartes fängt am Anfang seiner Philosophie mit dem Zweifel an. Er verabschiedet sich von allen Glaubenssätzen und schulischen Weisheiten und fängt an selbstständig zu denken. Das kulminiert in dem berühmten Satz “Ich denke, also bin ich”. In seinen Meditationen beweist er die Existenz Gottes damit, dass er die Vorstellung die wir von Gott haben, Gott selbst zum Urheber macht. Außerdem geht er von der Verschiedenheit von Körper und Seele. Descartes ist ein rationalistischer Bewunderer und Anbeter von Gott. Trotzdem fand ich den Sprung von dem Zweifel zu der Gewissheit viel zu rasch. Eine skeptische Haltung wäre wünschenswerter gewesen. Selbst Voltaire bezeichnete spöttisch die Schriften über die Metaphysik von Descartes als “philosophische Romane”. Jedoch bleibt das Verdienst von Descartes, dass er den Mut hatte zu denken und nicht zu glauben.
    Rating: 5 / 5

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